... nicht nur eine Wilderergeschichte
Freilichtspiel 2019 in Neukirchen b. Bogen

Wildernde Umständ'         


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Freilichtspiele seit 2001

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Gemeinde Neukirchen
Tel. 09961/910210

Technik:
www.bfz-software.de

 

 Wildernde Umständ' - 
Freilichtspiel Neukirchen 2019

Die Festspielgruppe Neukirchen bedankt sich herzlich bei allen Besuchern des Freilichtspiel, für den zahlreichen Besuch und die rundum positiven Kritiken mit denen wir bedacht wurden.

  
Aufführungsort: im alten Steinbruch (Neukirchen/Haggn)
Samstag - Premiere

13. Juli 2019



Freitag 

19. Juli 2019



Samstag

20. Juli 2019



Freitag

26. Juli 2019



Samstag

27. Juli 2019



   
Kartenvorverkauf : ab 2. Mai 2019 
 
jeweils 20.30 Uhr
Spielende ca. 23.00 Uhr
 
Lassen sie sich verzaubern vom besonderen Ambiente im romantischen Steinbruch im schönen Perlbachtal, mitten im Wald. Die örtlichen Vereine bewirten sie mit vielfältigen Schmankerln und unsere Musikgruppe unterhält sie mit Musik und Gesang.

 

Autor:  Alois Winter
Regie:  Angelika Rinkl
Co-Regie:  Johannes Sepaintner
Träger: Gemeinde Neukirchen
 
 
Und das passiert:
Das Leben im Bayerischen Wald um die Jahrhundertwende ist hart. Die Menschen sind arm und nagen oft am Hungertuch. So bringt sich so mancher mit Wilderei durch die schwere Zeit, was den Besitzern der Wälder ein arger Dorn im Auge ist. Zwar ist die illegale Jagd von der Bevölkerung nach außen hin meistens verpönt, dennoch empfinden viele mit den Wilderern heimliche Sympathie und so mancher scheut sich auch nicht, das eine oder andere Stück Wildfleisch bereitwillig anzunehmen.

An einem Morgen treffen sich die Leute im kleinen Waldlerdorf, um Hubert, den Sohn der völlig verarmten Häuslfamilie Schwürzinger, zu Grabe zu tragen. Man erzählt sich, dass er auf mysteriöse Weise zu Tode gekommen ist, zudem sagt man ihm nach, dass er gewildert haben soll, nur beweisen hat man es ihm nicht können.

Nicht einmal ein so trauriger Anlass wie der Tod kann die erbitterte Feindschaft zwischen dem armen Häuslbesitzer Schwürzinger und dessen Nachbarn, dem wohlhabenden Leitner-Wirt, mildern. Sollen doch die Vorfahren der beiden Familien durch falsches Kartenspiel des einen Armut und des anderen Reichtum verursacht haben.

Allein die Jugend zwischen den beiden Familien hat sich zusammengefunden und hegen ein gehöriges Maß mehr als nur Freundschaft füreinander, was der herrschsüchtige Wirt auf gar keinen Fall dulden will und so ist ihm jedes Mittel recht eine Verbindung zwischen den beiden Familien zu verhindern.

Der Gendarm des Dorfes und der Forstaufseher hingegen erhoffen, dass nach dem Tod von Hubert Ruhe im Wald einkehrt und es mit der Wilderei vorbei sei. Doch bald fallen wieder unerlaubte Schüsse und eine vermummte Gestalt, die auftaucht, gibt den Ordnungshütern Rätsel auf. 

Und gerade so wie es von jeher im Leben spielt, so geht es auch hier, wie im richtigen Leben, um Hass, Intrigen, Neid, Tratsch und Gottesfürchtigkeit, aber auch um sehr viel Liebe und eine Portion Humor.
 

 


letzte Änderung: 13. August 2019